Aktive Berücksichtigung von Gehenden und Radfahrenden an signalisierten Kreuzungen mit künstlicher Intelligenz

eingereicht von Siemens Mobility Austria GmbH

Kooperationspartner: Stadt Graz

Schon vor Ausbreitung des Coronavirus war es Siemens Mobility ein Anliegen, Fuß- und Radverkehr als förderungswürdige umweltfreundliche Mobilitätsformen an Verkehrslichtsignalanlagen (Ampeln) aktiv berücksichtigen zu können, sodass diese an Kreuzungen automatisch ein Grünsignal erhalten, ohne dies erst selbst über einen Druckknopf anfordern zu müssen. Darüber hinaus sind Stadtverwaltungen verstärkt bestrebt, dynamisch unterschiedlich starke Verkehrsströme zu berücksichtigen, und beispielsweise bei Großveranstaltungen entsprechend dem verstärkten Fußverkehrsaufkommen auch häufiger Grünphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger einzuleiten. Neben der Bemessung der Fußgänger-Grünphasen anhand der Anzahl wartender Fußgänger ist es mit der Lösung von Siemens Mobility darüber hinaus möglich, Personen mit geringer Gehgeschwindigkeit zu berücksichtigen, und für diese die Grünphasen dynamisch zu verlängern. Radfahrende können bei geeignetem Radwegverlauf bereits vor Erreichen der Kreuzung vorangemeldet werden, sodass diese im Idealfall ohne halten zu müssen die Kreuzung queren können.

Die der Lösung zugrundeliegende Detektion von Gehenden und Radfahrenden basiert auf intelligenten Kameras. Zur Sicherstellung höchster Datenschutzstandards werden die Bilddaten jedoch ausschließlich lokal verarbeitet und es verlassen nur vollständig anonymisierte Zähldaten die lokale Anlage.