VCÖ zu Steuerreform: Ein erster Schritt, der zu klein ist

Niedriger CO2-Preis für Verursacher bedeutet hohe Kosten für Allgemeinheit und künftige Generationen

Foto: Stefan Redel Adobe Stock 2464628

VCÖ (Wien, 3. Oktober 2021) - „Ein Schritt in die richtige Richtung, der aber aufgrund der sich dramatisch verschärfenden Klimakrise viel zu klein ist“, reagiert der VCÖ auf die heute präsentierte Steuerreform. Der von der Regierung für das Jahr 2022 angekündigte CO2-Preis ist viel zu niedrig. Die Klimaschäden durch 1000 kg CO2 betragen laut Umweltbundesamt 201 Euro, erinnert der VCÖ.

„Wird den Verursachern ein niedriger CO2-Preis verrechnet, sind die Kosten für die Allgemeinheit und die kommenden Generationen umso höher. Das ist sozial ungerecht und ökonomisch unvernünftig“, betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger.

Angesichts des zu niedrigen CO2-Preises sind nun zahlreiche andere rasch wirksame Maßnahmen nötig, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen, wie niedrigere Tempolimits auf Freilandstraßen und Autobahnen. „Es geht um viel, es geht um die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder und in welchem Zustand wir unseren Nachkommen die Umwelt hinterlassen“, drängt VCÖ-Experte Schwendinger auf mehr Tempo beim Klimaschutz.

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